Clearance for take-off

In meiner Abwesenheit trudelten dann die letzten Pakete ein. An dieser Stelle möchte ich mal ein kleines bisschen Werbung für den lokalen Einzelhandel machen. Wer irgendwelche Sportartikel oder Ski-Service etc braucht, dem kann ich nur wärmstens „Reinbott“ in Radevormwald empfehlen. Nebenbei sind die noch so nett und verwahren im Urlaub die Pakete. Und jetzt ratet mal, wo ich mein (Vorsicht, Insiderwitz) nächstes Paar Adidas Samba erwerben werde 😉

Butylrundschnur, ein paar Sicherungen und eine Kompressor-Fanfare (Besser bekannt als LKW Hupe) sind nun auch in meinem Besitz. Um den Einbau kümmert sich dann die nächstgelegene Werkstatt.

Auch hier mal wieder das gleiche Spiel wie mit allen Handwerkern. Geht nicht so schnell, machen wir nicht, das verstößt aber gegen STVO etc. pp.

Letzten Endes konnte ich den Meister aber dann doch davon überzeugen, dass ich nur die blöde Hupe mit nem Schalter ans Auto bekommen möchte, und das ich ihn garantiert nicht verklagen werde, weil das in Deutschland nicht erlaubt ist. Aber erst nachdem er aus seinem Kabuff gekommen ist, um ihm zu zeigen, worum es mir geht und er den Dachkorb samt Zusatzlampen etc gesehen hat, wurde er etwas geschmeidiger.

Wir haben uns darauf geeingt, dass er mir das alles verkabelt, aber die Sicherung „vergisst“. Somit funktioniert die Hupe nicht, er ist fein raus und ich hab endlich meine Hupe. Mittwoch Vormittag wird mir Audienz gewährt um das Thema abzuhaken.

Nebenbei war ich noch beim Reifentandler um den Reifenkram endlich von der Backe zu haben. Reifenpolitik habe ich schon immer gehasst, aber letztendlich war ich erfolgreich.

Die guten Sportline Alufelgen mit den teuren „205 55 R15“ Reifen wurden gegen meine 185/65 R15 Winterräder auf Stahlfelge getauscht. Natürlich nicht ohne den Hinweis, dass die Reifen enormen Sägezahn haben und einseitig abgefahren sind.

Da hat der Reifenkönig auch recht, dies war allerdings einem Ausflug in die Botanik mit dem „Almandino“, sprich dem Vorgängerfahrzeug geschuldet. Die „Uttenheimer Länge“ fordert halt ihre Opfer. Und da ich ja nicht Kammerlander heiße, ging dieser kleine Ausritt ohne Personenschaden aus. Nähere Informationen zu dem Seelenverkäufer gibt es am Anfang des Blogs.

Zudem hatte ich noch 2 abgefahrene lose Reifen und 2 Stahlräder mit falscher Bereifung im Keller. Die wurden dann noch passend aufgezogen und aufs Dach verfrachtet. Natürlich nicht ohne den Hinweis, dass das ja alles eigentlich Schrott sei und man das ja gar nicht machen dürfte.

Da ist mir dann ein kleines „Depp, Schleich di du Stolla, hoscht nicht ondre’s zu tie?“ herausgerutscht. Hat mein Gegenüber natürlich nicht verstanden, aber zu irgendwas muss mein mühsam erlernter Südtiroler Dialekt ja gut sein 😀

Unterm Strich hab ich also 4 Winterräder mit viel schrägem Profil und 2 abgefahrene Ersatzräder. Zudem alles auf Stahlfelge und somit Expeditionstauglich.

Ein weiteres gutes Omen: Es sind mir bereits 3 Polizeifahrzeuge über den Weg gefahren, ohne dass ich angehalten wurde.

Jetzt nur noch 3 Tage malochen und danach geht’s los.

Yippieh ya yeah, Schweinebacke! 😀

Clearance for take-off

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