In kleinen Schritten…

Es geht weiter voran, der März steht schon vor der Tür, sodass es nur noch etwa 2 Monate bis zum Reisebeginn sind.

Der Papierkram wird erstmal auf der Prioritätenliste nach unten gestuft, die Technik hat jetzt Vorrang.

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Das schaut doch schonmal ordentlich aus. Das Gewicht beträgt etwa 15 Kilogramm, sodass etwa 85 Kilogramm Zuladung im gesetzlichen Rahmen wären. Ich würde der Konstruktion aber mindestens 200 Kilogramm zutrauen. Nächste Woche soll dann pulverbeschichtet werden.

Danach kommt noch ein Deckel aus Riffelblech (abschließbar) drauf und meine Hella Comet Zusatzscheinwerfer dran.

Somit wären Ersatzteile, Räder, Benzin und Wasserkanister sowie das Werkzeug schon mal am richtigen Platz.

Bei Interesse kann sich der Dachkorb in Zukunft dann ausgeliehen werden.

In kleinen Schritten…

Vorbereitungen

Da sich der nächste Urlaub nähert, dürfen die Vorbereitungen natürlich nicht vernachlässigt werden.

Dazu gehört natürlich in erster Linie der Papierkram (denn was wäre der Mensch ohne Papiere?) sowie passendes Kartenmaterial. Denn mit meinem ollen Garmin Nüvi ist spätestens ab Istanbul nichts mehr anzufangen.

Karten

Ziel der Reise ist daraus nun auch ersichtlich, es geht nach Teheran.

Die genaue Route werde ich später noch beschreiben.

Da ich nicht irgendwelchen Autokrempel in den Innenraum stopfen möchte, muss ein Dachträger her. Leider gibt es auf dem Markt entweder billigen, kleinen Schrott, oder für die Land-Rover Weicheier überteuerte vergoldete Varianten. Da kann ich mir gleich beim Schlosser was anfertigen lassen. Gesagt getan, nach diversen Besuchen bei verschiedenen Metallbauern habe ich tatsächlich eine Firma gefunden, die meine Vorstellungen realisieren konnte und vor allem wollte. Die halten mich zwar auch für bescheuert, aber das soll mich nicht stören.

Denn dem deutschen Handwerker scheint es immer noch so gut zu gehen, dass er den Kunden weiterhin als Bittsteller ansieht und womöglich für sein Geld auch noch Leistung erbringen soll… Aber das ist ein anderes Thema, zu dem ich in einem späteren Leben sicher noch ein Buch schreiben könnte.

Das vorläufige Ergebis schaut dann so aus:

Dachträger

Im hinteren Teil wird noch ein umgekantetes Lochblech eingefügt, sodass ich eine abschließbare Box für Werkzeug, Ersatzteile etc habe.

Vorbereitungen

Urlaub 2014

Da man nun ein Fahrzeug und kein Stehzeug hat, muss natürlich der Sommerurlaub genutzt werden.

Karte

Die dürftigen Bilder bitte ich zu entschuldigen, aus dem fahrenden Auto raus geht das nicht so einfach, außerdem war ich schlichtweg zu faul, mehr Fotos zu machen.

Ausgangspunkt war Düsseldorf, von da aus ging es nach Pirna. Das Fahrzeug war schonmal in guter Gesellschaft!

Pirna

Das nächste Etappenziel war Sarajevo. In einem Rutsch über Tschechien, die Slowakei, Ungarn und Kroatien bis nach Bosnien-Herzegovina.

Sarajevo Sarajevo2

Von dort aus weiter an die Adria nach Dubrovnik

Dubrovnik2 Dubrovnik

Kroatien2 Kroatien

Da Dubrovnik für den gesitteten Mitteleuropäer dann doch zu teuer ist, ging es weiter nach Montenegro. Dort geschlafen und am nächsten Tag weiter.

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Montenegro2 Montenegro

Jetzt fängt der interessante Teil an. Ziel war Kosovo

Die Grenzen zwischendurch waren übrigens ein Witz, ich musste weder zum Verhör, noch kam jemand auf die Idee, meinen Kofferraum sehen zu wollen.Stempel in den Pass und fertig.

Sehe ich etwa seriös aus? Trotz Casio-Goldarmbanduhr oder gerade deswegen?

Habe dann dort 2 Tage bei einem Arbeitskollegen verbracht. Sehr schön, wenn man sich an ein paar Einschusslöchern nicht stört.

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Kleiner Parkrempler, Stoßstange ab. Reparaturkosten: 10€

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Dann ging es weiter nach Albanien. Huch, die Italiener auch schon da?

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Ab jetzt Strandurlaub in Vlore

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Albanische Handwerkskunst: Das Gestänge des Bidetstöpsel sticht in den Abfluss 😀

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Nach 2 Wochen Urlaub ist dann auch mal Schluss, also ab auf die Fähre:

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Ankunft in Italien:

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Grund für den Stau: Verkehrsunfall. Erst kamen 3 Krankenwagen, dann die Feuerwehr und zuletzt der Leichenwagen. Augen auf im Straßenverkehr!

Danach hieß es Kilometer fressen, es waren noch 1300 Km bis Südtirol.

Vom Gardasee aus ist es dann nicht mehr weit

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Ende

Urlaub 2014

Der Nachfolger

Bereits ein Jahr vor dem Ende des Almandinroten 190ers ist mir dann schon der Nachfolger zugelaufen.

Benzweiss Benz

Zustand top, tolle Ausstattung, Kilometerstand niedrig, viele Neuteile, guter Preis.

Airbag, ABS, Klimaanlage, elektrische Fensterheber, automatische Antenne, Unterfahrschutz aus Metall, Zyklon-Luftfilter mit Füllstandsanzeige etc schon an Bord.

Einziger Haken: Dem Auto fehlten sämtliche Papiere, zusätzlich der Katalysator.

Grund: Exportversion für Dubai. Es hat sich tatsächlich jemand den Wagen in Dubai gekauft, dort gefahren, nach Frankreich exportiert um ihn dann wegen einer Kleinigkeit in Düsseldorf fallen zu lassen… Leute gibt es.

Es fing der Papierkrieg an, mit Notar, Kraftfahrtbundesamt, Wurm-Katalysator (der letzte käuflich zu Erwerbende!) §21 etc.

Nebenbei wurde noch eine Autogasanlage eingebaut.

Anfang 2014 waren dann alle Hürden genommen, und das Fahrzeug war zugelassen.

Der Nachfolger

Die Geschichte

Es begab sich eines Tages, dass ein junger Mann einen Ersatz für sein altes Auto suchte.

Dieses hatte bereits 9 Vorbesitzer, dem Wegstreckenzähler konnte man keinesfalls glauben, der Rost breitete sich zunehmend aus und der Tüv hatte schon beim letzten Date die Augen zugedrückt.

Kratzer und Dellen gab es an jedem Teil der Karosserie, kurz gesagt, der Karren war fertig.

Kaufpreis 2010: 800€

Verkaufspreis 2014: 500€

Eingespielte Versicherungssummen zu Lasten des Gegners: 1150€

Halbstarker mit erstem eigenen Auto.

Lange Haare, Junger Typ, alter Benz:  Jede Verkehrskontrolle war mein!

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Urlaub geht auch damit

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Erste Anzeichen des Verfalls

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Endstadium mit Nachfolger

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Die Geschichte